10.06.2026

Ein Jahr Rot-Pink: Mehr als 420 Projekte für Wien auf den Weg gebracht

Bereits 41 Prozent des Regierungsprogramms umgesetzt oder auf Schiene.

Vor genau einem Jahr wurde die Wiener Aufschwungskoalition aus SPÖ und NEOS im Wiener Rathaus angelobt. Ein Jahr später fällt die Bilanz positiv aus: Bereits 41 Prozent der im Regierungsprogramm vereinbarten Maßnahmen sind umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung. Damit wurden mehr als 420 von insgesamt 1.000 Projekten auf den Weg gebracht.

Investitionen in die Zukunft statt Kürzungen

Die notwendige Budgetkonsolidierung hat uns nicht davon abgehalten, weiterhin konsequent in die Zukunft zu investieren. Damit beweist die Stadt, dass finanzielle Verantwortung und Zukunftsinvestitionen kein Widerspruch sind. Investiert wird gezielt in Bildung, Gesundheit, Integration, Klimaschutz, Stadtentwicklung und soziale Sicherheit.

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gehen wir den Wiener Weg konsequent weiter: Wir investieren in leistbares Wohnen, in Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und den Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig wirtschaften wir verantwortungsvoll und konnten Defizit und Schuldenstand deutlich unter den ursprünglichen Prognosen halten. Auf diese Weise ist und bleibt Wien eine lebenswerte Stadt, in der das Miteinander und der soziale Zusammenhalt großgeschrieben werden.“ 

SPÖ Wien-Landesparteivorsitzenden Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

Konsolidierung bedeutet in Wien nicht Kürzungspolitik auf dem Rücken der Menschen. Unser Weg ist ein anderer: Wir sichern die öffentliche Daseinsvorsorge, stärken den sozialen Zusammenhalt und investieren dort, wo die Zukunft unserer Stadt entschieden wird. Mit dem Wiener Regierungsmonitor macht die Stadtregierung ihre Arbeit zudem transparent und nachvollziehbar. Bereits in der vergangenen Regierungsperiode wurden 97 Prozent aller Projekte umgesetzt oder auf Schiene gebracht.

Leistbares Wohnen bleibt zentrale Aufgabe

Leistbares Wohnen bleibt ein Schwerpunkt der Wiener Stadtpolitik. Mit der Wohnungsvergabe NEU wird die größte Reform der Wohnungsvergabe seit vielen Jahren umgesetzt. Gleichzeitig wurde die 2.000. Wohnung im Rahmen des Gemeindebau NEU übergeben, weitere 1.000 Wohnungen befinden sich derzeit im Bau. Zusätzliche Bauträgerwettbewerbe, neue Zielgebiete der Offensive Altbautenschutz sowie Innovationen wie die Kreislaufwirtschaft im Wohnbau ergänzen die Maßnahmen. Mit Erleichterungen beim Einbau von Klimaanlagen in Gemeindebauten reagiert Wien zudem auf die steigenden Herausforderungen durch Hitzeperioden. Darüber hinaus setzt die Stadt auf zusätzliche Wohnangebote für Studierende und Lehrlinge und stärkt damit leistbares Wohnen für unterschiedliche Lebensphasen.

Bildung schafft Chancen

Zu den zentralen Projekten des ersten Regierungsjahres zählt das Jugendcollege Wien. Es bietet mittlerweile jährlich 4.000 Plätze und eröffnet Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Bildungs- und Integrationsperspektiven. Die Vermittlungsquote liegt bei 51 Prozent. Ergänzt wird das Angebot durch das College 25+, das Menschen mit Fluchterfahrung bei Qualifizierung, Orientierung und dem Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt. Auch die Wiener Jugendzentren, zusätzliche Sprachförderangebote, Sommerdeutschkurse, die Demokratieschule Wien und der Chancenbonus wurden weiter ausgebaut.

Wien stärkt Wirtschaftsstandort und Innovation

Auch wirtschaftlich setzt Wien wichtige Impulse. Mit dem Eurovision Song Contest 2026 rückte die Stadt erneut international ins Rampenlicht. Gleichzeitig konnte Wien seine Rolle als europäische Tourismusmetropole weiter ausbauen. Mit 20 Millionen Nächtigungen war 2025 das erfolgreichste Jahr für den Wiener Städtetourismus seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Wiener Wachstums GmbH, der neue Growth Navigator für Start-ups, die Frauenarbeitsstiftung sowie die Joboffensive für Jugendliche stärken gezielt den Arbeitsmarkt und den Wirtschaftsstandort. Hinzu kommen Investitionen in Zukunftsbranchen wie das Life Science Center und das Quantum Technology Center. Die aktuelle Wirtschaftswachstumsbilanz weist Wien für das Jahr 2025 ein Wachstum von 1,1 Prozent aus. Damit lag die Bundeshauptstadt im österreichischen Spitzenfeld. Auch für 2026 wird Wien ein überdurchschnittliches Wachstum prognostiziert.

Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung

Wien verfolgt weiterhin konsequent das Ziel, Klimaschutz mit hoher Lebensqualität zu verbinden. Die Integration von ImWind, die Sonnenstrom-Offensive mit mittlerweile mehr als 18.000 Photovoltaikanlagen, der Ausbau der Wasserstoffbusflotte sowie das neue Wasserwerk Donauinsel sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität und Versorgungssicherheit. Auch das Umspannwerk Simmering, das Herzstück der Wiener Stromversorgung, wurde modernisiert. Gleichzeitig wird das Programm „Raus aus Gas“ konsequent fortgeführt, um die Abhängigkeit von internationalen Energiepreisschwankungen zu reduzieren.

Mit dem Wien-Plan 2035, der Strategie „Zirkuläres Wien“, dem Naturschutzareal am ehemaligen Verschiebebahnhof Breitenlee, dem klimafitten Stadtquartier Biotop Wildquell sowie neuen Grün- und Erholungsräumen wie dem Naschpark gestaltet Wien seine Zukunft nachhaltig und klimafit. Programme wie „Lebendiges Grätzl“ stärken darüber hinaus die Nahversorgung, belebte Erdgeschoßzonen und funktionierende Nachbarschaften.

Gesundheitsversorgung und Pflege weiter ausgebaut

Mit dem Regionalen Strukturplan Gesundheit 2030 stellt Wien die Gesundheitsversorgung langfristig neu auf. Neue Gesundheitszentren, der Ausbau der Primärversorgung sowie Einrichtungen wie das Magnus-Ambulatorium für sexuelle Gesundheit, die psychiatrische Tagesklinik Donaustadt oder die neue Sozialpsychiatrie Ybbs verbessern die Versorgung der Wiener Bevölkerung. Zusätzlich wurden die Mittel für die Wiener Ordensspitäler erhöht und neue Pflege- und Betreuungsangebote geschaffen. Dazu zählen unter anderem das Haus Haidehof und das Tageszentrum Muthgasse.

Kultur, Sport, Demokratie und Digitalisierung stärken den Zusammenhalt

Mit dem Foto Arsenal Wien, der Initiative Junge Theater Wien und dem erfolgreichen Johann-Strauss-Festjahr 2025 wurde das kulturelle Angebot weiter ausgebaut und in alle Bezirke getragen. Rund 400.000 Besucher:innen nahmen an den Veranstaltungen des Festjahres teil. Auch die Förderung von Kunstschaffenden wird fortgesetzt. Mit dem Spatenstich für das Atelierhaus Wien am Otto-Wagner-Areal wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Ab 2027 sollen dort neue Ateliers und Werkstätten entstehen.

Im Sportbereich wurden die neue Sport Arena Wien fertiggestellt, die Special Olympics Sommerspiele 2026 nach Wien geholt und das traditionsreiche Sport-Club-Stadion eröffnet. Auch das Bäderbauprogramm sowie neue Freizeitangebote wie der Pier 22 wurden weiter vorangetrieben.

Frauenpolitik, Demokratie und Digitalisierung

Eine gerechte und zukunftsorientierte Stadt braucht gleiche Chancen für alle Menschen. Mit der Wiener Frauenwoche, dem Töchtertag, dem Ausbau der Initiative „Mädchen feiern Technik“, der Studie zu Femiziden und der Ausweitung der Initiative Rettungsanker setzt Wien konsequent Schwerpunkte in den Bereichen Gleichstellung, Gewaltprävention und Gewaltschutz. Ziel ist es, Frauen und Mädchen in allen Lebensbereichen zu stärken und ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit zu ermöglichen.

Gleichzeitig wurden mit der Wiener Demokratiestrategie und dem ersten Wiener Demokratietag wichtige Maßnahmen zur Stärkung von Beteiligung, politischer Bildung und Transparenz umgesetzt. Demokratie lebt vom Mitmachen und davon, dass Menschen die Möglichkeit haben, ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Auch im Bereich Digitalisierung wurden wichtige Schritte gesetzt – von der Open-Source-Strategie bis hin zur ersten Konferenz zum Stadtschwerpunkt Digitaler Humanismus. Wien verfolgt dabei einen klaren Ansatz: Technologischer Fortschritt soll den Menschen dienen, Teilhabe ermöglichen und Innovation mit sozialen und demokratischen Werten verbinden.

„Die Herausforderungen unserer Zeit verändern sich schnell. Umso wichtiger ist eine Stadtregierung, die gestaltet statt verwaltet. Bereits 41 Prozent des Regierungsprogramms sind nach einem Jahr umgesetzt oder in Umsetzung. Damit hat das Regierungsteam von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig bereits im ersten Jahr viele wichtige Maßnahmen gesetzt und wird diesen Weg konsequent fortsetzen. Wien schafft Zukunft, die bleibt.“ 

SPÖ Wien-Landesparteisekretär Jörh Neumayer, MA

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