Wohnungsvergabe NEU in Wien: So funktioniert das neue Bonuspunkte-System
Mit der Wohnungsvergabe NEU werden Gemeindewohnungen und geförderte Wohnungen künftig noch gerechter und treffsicherer vergeben.
Ein Zuhause ist mehr als eine Wohnung. Es ist der Ort, an dem Kinder aufwachsen, an dem Familien Wurzeln schlagen, an dem junge Menschen ihren eigenen Weg gehen, an dem jede und jeder selbstbestimmt lebt und an dem ein ganzes Leben Platz hat.
Dass Wohnen in Wien leistbar bleibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist das Ergebnis von mehr als hundert Jahren sozialdemokratischer Wohnpolitik. Rund 220.000 Gemeindewohnungen gehören heute der Stadt, dazu kommen rund 200.000 geförderte Wohnungen. Über 60 Prozent der Wiener:innen leben im sozialen Wohnbau. Der Wiener Wohnbau gilt weltweit als Vorbild für erfolgreiche soziale Wohnpolitik.
Was das im Alltag bedeutet, zeigt ein Blick über die Stadtgrenze. In vergleichbaren europäischen Großstädten zahlen die Menschen für dieselbe Wohnung ein Vielfaches. Durch niedrige Mieten, unbefristete Verträge und hohe Wohnqualität geben wir in Wien Mieter:innen Sicherheit und entlasten sie finanziell.
Diese Sicherheit verteidigen wir. Bei größeren neuen Wohnbauprojekten gehören zwei Drittel der Wohnfläche dem geförderten Wohnbau. Durch strenge Regeln gegen Kurzzeitvermietung schieben wir Spekulationen mit Wohnraum einen Riegel vor. Und wir bauen weiter. Seit 2019 sind 20 neue Gemeindebauten entstanden. Bis 2030 sind mehr als 22.800 geförderte Wohnungen geplant oder bereits im Bau, dazu kommen 1.500 neue Gemeindewohnungen.
Wien ist die Stadt der Mieter:innen, des sozialen Wohnbaus und der leistbaren Mieten. Diesem Auftrag bleiben wir verpflichtet. Dafür steht die Wiener Sozialdemokratie. Seit Generationen. Für Generationen.
In Wien sind vier von fünf Mietverträgen unbefristet. So viele wie nirgendwo sonst in Österreich.
Wer im Gemeindebau wohnt, zahlt rund ein Drittel weniger Miete als am privaten Markt.
Rund eine halbe Million Menschen lebt im Gemeindebau. Das ist mehr als Linz, Innsbruck und Klagenfurt zusammen Einwohner:innen haben.
Mit der Widmungskategorie „Geförderter Wohnbau" sichert Wien leistbare Mieten. Bei größeren neuen Bauprojekten sind zwei Drittel der Wohnfläche für den sozialen Wohnbau reserviert.
Zum Gemeindebau gehörte immer mehr als nur das Wohnen. Im Metzleinstalerhof, dem ersten Gemeindebau Wiens, gab es bereits 1925 einen Kindergarten, eine Wäscherei und eine Bibliothek.
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Mit der Wohnungsvergabe NEU werden Gemeindewohnungen und geförderte Wohnungen künftig noch gerechter und treffsicherer vergeben.
Über 60 Prozent der Wiener:innen leben im sozialen Wohnbau. Der Stadt Wien gehören rund 220.000 Gemeindewohnungen, dazu kommen rund 200.000 geförderte Wohnungen. Damit gilt der Wiener Wohnbau international als Vorbild für erfolgreiche soziale Wohnpolitik.
Wer im Gemeindebau wohnt, zahlt im Schnitt rund ein Drittel weniger Miete als am privaten Wohnungsmarkt.
In Wien sind vier von fünf Mietverträgen unbefristet – ein österreichweiter Spitzenwert. Diese Sicherheit ist ein zentrales Merkmal des Wiener Wohnmodells.
Mit der Widmungskategorie „Geförderter Wohnbau" sichert die Stadt Wien dauerhaft leistbare Mieten. Bei größeren neuen Wohnbauprojekten müssen zwei Drittel der Wohnfläche dem geförderten Wohnbau vorbehalten sein. So wird verhindert, dass neuer Wohnraum vollständig dem freien Markt überlassen wird.
Der erste Gemeindebau Wiens, der Metzleinstalerhof, entstand 1925. Bereits damals gehörten mehr als nur Wohnungen dazu: ein Kindergarten, eine Wäscherei und eine Bibliothek waren integriert.
Rund eine halbe Million Menschen lebt im Gemeindebau – mehr, als Linz, Innsbruck und Klagenfurt zusammen Einwohner:innen haben.
Zu den Wiener Gemeindebauten gehören 610 Hektar Grünfläche – das entspricht 854 Fußballfeldern. In den rund 1.800 Wohnhausanlagen wachsen etwa 68.000 Bäume, im Schnitt 37 pro Anlage.
Die Wiener Gemeindebauten bieten insgesamt 13.000.000 Quadratmeter Wohnnutzfläche – vergleichbar mit einer vier Meter breiten Straße von Madrid bis Stockholm.
Dank Sanierungsförderungen, dem Ausbau der Fernwärme und strengen Neubaustandards sind die CO₂-Emissionen im Wiener Gebäudesektor seit 1990 um 37 Prozent gesunken, pro Kopf sogar um 51 Prozent. Im Bundesländervergleich hat Wien durch kompakte Bauweise den geringsten Energieverbrauch pro Kopf für Raumwärme und Warmwasser.
Alleinerziehende Haushalte haben in Wien einen eigenen Vormerkgrund für die Wohnungsvergabe. Mehr als 4.000 alleinerziehende Haushalte haben dadurch bereits eine Wohnung gefunden. Im Gemeindebau Wolfganggasse in Meidling wurde zudem erstmals ein eigenes Wohnprogramm für Alleinerziehende umgesetzt.
Die Stadt Wien vergibt jährlich rund 14.000 Gemeindewohnungen und geförderte Wohnungen über die Wohnberatung.
Das Wohnticket NEU ist die zentrale „Eintrittskarte" in den sozialen Wiener Wohnungsmarkt. Es gilt sowohl für Gemeindewohnungen als auch für geförderte Wohnungen und ersetzt ein starres Vergabesystem durch ein transparentes Bonuspunktesystem.
Seit 2019 sind 20 neue Gemeindebauten entstanden. Bis 2030 sind mehr als 22.800 geförderte Wohnungen geplant oder bereits im Bau, dazu kommen 1.500 neue Gemeindewohnungen.
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