Mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen für die Polizei
Die Sicherheit in unserer Stadt hat höchste Priorität. Als einzige Millionenstadt Österreichs und als Bundeshauptstadt mit zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen sowie vielen Großveranstaltungen steht Wien täglich vor besonderen Herausforderungen.
Dennoch zählt Wien zu den sichersten Städten der Welt. Das ist vor allem die Leistung der Wiener Polizist:innen. Diese leisten jeden Tag ihren Dienst unter großem Einsatz und tagen dabei einen erheblichen Teil der gesamten Polizeiarbeit in Österreich. 2025 wurden täglich rund 1.300 Polizeieinsätze von der Wiener Polizei übernommen.
Polizei in Wien: Herausforderungen und Maßnahmen
Damit Wien auch in Zukunft so sicher und lebenswert bleibt, braucht es ausreichend Polizist:innen. Doch genau hier steht die Polizei vor Herausforderungen: steigende Einsatzzahlen, bevorstehende Pensionierungen und ein anhaltender Personalmangel belasten die Exekutive zunehmend.
Die Stadt Wien setzt bereits zahlreiche Maßnahmen, um die Polizei zu entlasten:
- Übernahme von Aufgaben wie Fundwesen, Meldewesen, Passwesen und Parkraumbewirtschaftung
- Unterstützung bei der Personalgewinnung
- Sicherheitsmaßnahmen wie Videoüberwachung und Schutz-, Alkohol- und Waffenverbotszonen an bekannten Brennpunkten wie dem Westbahnhof, dem Yppenplatz und dem Praterstern.
Damit wird nicht nur die Lebensqualität im öffentlichen Raum gesichert, sondern auch das respektvolle Miteinander in unserer Stadt.
Volksbegehren „Polizei – kritischer Personalmangel“ unterstützen
Damit diese Maßnahmen ihre volle Wirkung entfalten können, braucht es jedoch ausreichend Polizist:innen, die im öffentlichen Raum sichtbar präsent sind und rasch eingreifen können. Deshalb fordert Bürgermeister Dr. Michael Ludwig seit Langem eine Aufstockung des Polizeipersonals durch den Bund.
Das von der FSG Polizeigewerkschaft initiierte Volksbegehren soll nachhaltige Verbesserungen für Polizei und Sicherheit bringen. Im Mittelpunkt stehen sechs zentrale Forderungen:
- Verbindliche und transparente Personalbedarfsplanung, damit Pensionierungen, Krankenstände und tatsächliche Einsatzbelastungen künftig realistisch berücksichtigt werden.
- Nachhaltige Personalaufstockung statt kurzfristiger Symbolpolitik, damit neue Aufnahmen tatsächlich zu mehr verfügbaren Polizist:innen führen.
- Verbesserung der Arbeits- und Dienstbedingungen
- Stärkung von Ausbildung, Qualität und Deeskalation
- Absicherung von Transparenz, Kontrolle und Bürgerrechten
- Kein neues Dienstzeitmanagement (DZM 2026) ohne ausreichendes Personal und ohne finanzielle Nachteile für die Bediensteten
Jede Unterschrift für das Volksbegehren ist ein Signal für bessere Arbeitsbedingungen bei der Polizei, eine nachhaltige Personalpolitik und die Sicherheit der Menschen in Wien und ganz Österreich.
Das Volksbegehren kann von 15. bis 22. Juni 2026 auf jedem Magistratischen Bezirksamt bzw. Gemeindeamt sowie online mittels ID Austria unterstützt werden. Weitere Informationen sind hier und hier zu finden.
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Berechtigt, ein Volksbegehren zu unterschreiben sind alle österreichischen Staatsbürger:innen, die mindestens 16 Jahre alt sind und nicht wegen einer gerichtlichen Verurteilung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
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Die Unterstützung ist online via ID Austria oder persönlich auf einem Magistratischen Bezirksamt bzw. Gemeindeamt möglich. Ein gültiger Lichtbildausweis ist erforderlich.
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Die Eintragungswoche läuft von 15. bis 22. Juni 2026.
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Steigende Einsatzzahlen, Pensionierungen und hohe Belastungen führen dazu, dass vielerorts Polizeikräfte fehlen. Das Volksbegehren fordert daher langfristige Maßnahmen gegen den Personalmangel bei der Polizei.
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Die Stadt Wien entlastet die Polizei gezielt, indem sie Aufgaben wie Fund-, Melde- und Passwesen sowie die Parkraumbewirtschaftung selbst übernimmt. Zusätzlich setzt Wien Sicherheitsmaßnahmen wie Videoüberwachung und Schutz-, Alkohol- und Waffenverbotszonen an Brennpunkten um.
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