22.04.2026

Reformpartnerschaft Gesundheit: Ludwigs Vorschläge für eine bessere Versorgung in Österreich

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig drängt auf rasche Umsetzung erster modellunabhängiger Vorschläge im Sinne aller Menschen in Österreich.

Im Zuge der laufenden Verhandlungen der Reformpartnerschaft zur Gesundheitsreform hat SPÖ Wien-Landesparteivorsitzender Bürgermeister Dr. Michael Ludwig ein umfassendes Paket expert:innengestützter Sofortmaßnahmen vorgelegt. Dabei ist der Anspruch klar formuliert. Ziel aller Maßnahmen muss eine spürbare Verbesserung der Gesundheitsversorgung für die Menschen sein. 

Mit diesem Vorstoß übernimmt SPÖ Wien-Landesparteivorsitzender Bürgermeister Dr. Michael Ludwig erneut Verantwortung und bekennt sich klar zu einer sozialen, gemeinnützigen öffentlichen Gesundheitsversorgung auf Spitzenniveau, die auch in Zukunft allen Menschen offensteht. Der Zugang ist dabei eindeutig: Nicht warten, sondern handeln. Nicht über Modelle streiten, sondern konkrete Verbesserungen für Patient:innen umsetzen. Unabhängig davon plädiert er weiterhin für Gesundheitsregionen und weitere Gespräche auf Augenhöhe unter Einbindung aller Partner:innen.

„Das Wichtigste bei allen Reformvorschlägen in der Gesundheit ist: Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung muss sich tatsächlich verbessern. Alle eingebrachten Vorschläge bewerte ich nach genau diesem Maßstab. Danach müssen die künftigen Strukturen im Gesundheitswesen vorrangig ausgerichtet sein.“ Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

Wien ist Vorreiterin im Gesundheitssystem

Wien zeigt, wie es gehen kann. Mit einem starken öffentlichen Gesundheitssystem, dem konsequenten Ausbau regionaler Gesundheitszentren und einer hohen Versorgungsqualität ist die Stadt bereits heute Vorreiterin. Gleichzeitig stehen wir vor neuen Herausforderungen. Der demografische Wandel, ein steigender Bedarf und der Fachkräftemangel erfordern entschlossenes Handeln.

„Mit der höchsten Ärztedichte des Landes, dem konsequenten Ausbau der regionalen Gesundheitszentren und der Modernisierung der Wiener Spitäler stellen wir in unserer Stadt eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für alle sicher. Wien zeigt damit, wie eine starkes öffentliches Gesundheitssystem auch unter wachsendem Druck abgesichert und ausgebaut werden kann. Denn eines steht fest: Gesundheit darf kein Privileg sein – es ist ein Grundrecht. Medizinische Versorgung ist kein Spekulationsfeld privater Gewinninteressen, sondern muss weiter dem Gemeinwohl verpflichtet sein.” SPÖ Wien-Landesparteisekretär Jörg Neumayer, MA.

Konkrete Verbesserungen im Alltag

Die vorgeschlagenen Maßnahmen setzen genau hier an. Sie sind modellunabhängig und können daher rasch umgesetzt werden. Es geht nicht um abstrakte Reformideen, sondern um konkrete Maßnahmen für spürbare Verbesserungen im Alltag: Kürzere Wartezeiten, klare Wege im Gesundheitssystem, gleiche Qualität für alle und faire Arbeitsbedingungen für das Gesundheitspersonal.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick 

  • Alle Menschen bekommen in allen Regionen in ganz Österreich das gleiche Leistungsspektrum zur Verfügung gestellt unabhängig ihrer finanziellen Möglichkeiten aber auch unabhängig ihres Wohnorts.

  • Das Prinzip „Digital vor ambulant vor Stationär“ schafft einen transparenten und nachvollziehbaren Behandlungspfad für alle Patient:innen. Das verhindert ein „Hin-Und-Herschicken“ zwischen den Versorgungsebenen und beschleunigt den Behandlungsprozess insgesamt.

  • Eine Vereinheitlichung vermindert die Abwanderung von Gesundheitspersonal aus ländlicheren in urbanere Regionen, wenn vor Ort attraktive Arbeitsbedingungen gesichert werden. Das sichert die Gesundheitsversorgung vor Ort nachhaltig.

  • Das verbessert die Qualität der Behandlung und das Ausmaß der Versorgung vor Ort, indem sich alle Patient:innen darauf verlassen können, dass sie zu gleichen Bedingungen behandelt werden können – insbesondere auch zu Öffnungszeiten, die mit der Arbeit besser vereinbar sind.

  • Dadurch könnte ein bundesweit einheitliches Sortiment geschaffen werden. Alle Patient:innen können sich darauf verlassen, dass die Versorgung mit Medizinprodukten dauerhaft abgesichert ist und sie im gesamten Bundesgebiet in derselben Qualität von Medizinprodukten behandelt werden.

  • Digitalisierung konsequent zu Ende denken, um die Behandlung der Patient:innen zu verbessern, zu beschleunigen und Wartezeiten zu verkürzen. Eine gemeinsame eHealth-Agentur könnte die bestehenden Reibungsverluste in ein einheitliches und praxistaugliches System überführen. Das könnte das Problem von Mehrfachbefundungen beenden.

  • Durch diese präziseren Daten kann man schneller und zielgerichteter auf aktuelle Entwicklungen reagieren und ermöglicht, frühzeitig bestimmte Trends zu erkennen. Gleichzeitig führt eine umfassende Datenbasis zu höherwertiger Medizinforschung und zu einer Beschleunigung des medizinischen Fortschritts sowie der Gesundheitsversorgung vor Ort.

Gesundheitsreform

Sieben modellunabhängige Sofortmaßnahmen

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