19.10.2026

„Frauen-Werk-Stadt – Neu gedacht“: Wien baut frauengerecht

Wohnpolitik ist Frauenpolitik: Wien baut frauengerecht weiter.

Wien baut frauengerechtes Wohnen weiter aus: Mit der „Frauen-Werk-Stadt – Neu gedacht“ entstehen in der Seestadt Aspern rund 80 sichere und leistbare Wohnungen, die Frauen von Anfang an mitplanen. Der Bauträgerwettbewerb des wohnfonds_wien startet im ersten Halbjahr 2027.

Die Idee dahinter: Wer Kinder oder Angehörige betreut, nach der Arbeit noch einkaufen geht oder abends allein nach Hause kommt, weiß genau, was eine gute Wohnung braucht. Genau dieses Wissen holt Wien jetzt an den Planungstisch.

So gestalten Frauen ihr Wohnen mit

Frauen bringen ihre Erfahrungen aktiv in die Planung ein: von den Wohnkonzepten über Gebäude und Freiflächen bis zum gemeinschaftlichen Zusammenleben. Im Mittelpunkt stehen Alltagstauglichkeit, Mitbestimmung, sichere Wohnumgebungen und gemeinschaftliche Nutzung. Gesucht sind deshalb Projektteams mit möglichst hohem Frauenanteil.

30 Jahre Frauen-Werk-Stadt: ein Wiener Vorbild

Schon 1997 hat Wien mit der ersten Frauen-Werk-Stadt in Floridsdorf gezeigt, wie frauengerechtes Wohnen gelingt. Sie ist bis heute das größte von Frauen geplante Wohnprojekt Europas: 359 Wohnungen, maßgeblich von Architektinnen und Landschaftsplanerinnen gestaltet, mit kurzen Wegen, einsehbaren Stiegenhäusern sowie Kindergarten, Geschäften, Arztpraxis und Apotheke direkt in der Anlage.

2004 folgte die Frauen-Werk-Stadt II in Favoriten mit 140 Wohnungen und einem Schwerpunkt auf nachbarschaftlichem und betreutem Wohnen im Alter. Danach kamen die [ro*sa]-Projekte in Meidling, der Donaustadt und Simmering, zuletzt „Vielfalt“ in der Donaustadt, eröffnet im März 2026. Genau 30 Jahre nach der ersten Frauen-Werk-Stadt schreibt Wien diese Geschichte nun in der Seestadt weiter.

Wien schafft Zuhause.

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