Die Klimaanlage soll an die Fassade, aufs Dach kommt eine Photovoltaikanlage, das Einfamilienhaus wird umgebaut: Wer baut, umbaut oder saniert, hat viele Fragen. Reicht eine Bauanzeige oder braucht es eine Baubewilligung? Und was gilt eigentlich, wenn nebenan gebaut wird?
Mit der Initiative „Frag die Baupolizei“ kommen Expert:innen direkt ins Grätzl. Ab 12. November sind sie jeden zweiten Donnerstag von 14 bis 18 Uhr in den Stadtteilbüros der Gebietsbetreuung Stadterneuerung erreichbar. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Warum es sich lohnt, vor dem Antrag zu fragen
Gute Vorhaben gelingen am besten, wenn von Anfang an klar ist, was zu beachten ist. Denn viele Projekte scheitern nicht an der Idee, sondern an Formfehlern oder fehlendem Wissen. Das zieht Verfahren in die Länge und sorgt für Frust. Die neue Beratung setzt genau hier an: Fragen werden geklärt, bevor ein Antrag eingereicht wird.
Von der Klimaanlage bis zum Garten: Dabei hilft die Baupolizei
Die Expert:innen beantworten alle Fragen rund ums Bauverfahren – von Baubewilligung und Bauanzeige über Klimaanlagen, Wärmepumpen und Photovoltaik bis zu Bauarbeiten in der Wohnung und Umbauten im Einfamilienhaus. Auch wer wissen möchte, was auf der Nachbarliegenschaft gebaut werden darf, ob ein Carport oder Stellplatz möglich ist, was im Kleingarten erlaubt ist oder was bei der Kurzzeitvermietung gilt, ist hier richtig.
Die Mitarbeiter:innen der Baupolizei erklären die Rahmenbedingungen, Rechte und Pflichten und sagen dir, wer für die nächsten Schritte zuständig ist.
Tipp: Wer Pläne, Fotos oder Unterlagen zum geplanten Vorhaben mitbringt, bekommt die konkreteste Antwort.
Wann kommt die Baupolizei in meinen Bezirk?
Die ersten Beratungstermine, jeweils donnerstags von 14 bis 18 Uhr:
- 12. November 2026: Sechshauser Straße 23, 1150 Wien (für den 6., 12., 13., 14., 15. und 23. Bezirk)
- 26. November 2026: Haberlgasse 76, 1160 Wien (für den 7., 8., 9., 16., 17. und 18. Bezirk)
- 10. Dezember 2026: Quellenstraße 149, 1100 Wien (für den 3., 4., 5., 10. und 11. Bezirk)