SPÖ Wien

Aus Überzeugung 

Ehrenamtliches Engagement zeichnet sozialen Zusammenhalt in Wien aus. In Österreich engagieren sind rund 3,7 Millionen Menschen freiwillig für andere. Ob in sozialen Einrichtungen, im Sport, in der Kultur oder im Gesundheitsbereich: Ehrenamtliche übernehmen Verantwortung, helfen dort, wo Unterstützung gebraucht wird und stärken den sozialen Zusammenhalt. Auch in Wien gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen und anderen zu helfen. Wie haben sechs motiviert gefragt, was sie motiviert.  

Was bewegt Dich zu Deinem Ehrenamt?

Solidarität leben, auch im Pensionsalter etwas Vernünftiges tun und wichtig: mit Menschen in Kontakt kommen.

Gibt es einen Moment, der Dich besonders stolz gemacht hat?

Ja, immer dann, wenn es möglich wurde, dass Müttern – manchmal auch Vätern – geholfen werden konnte, dass deren Kinder am sozialen Leben teilnehmen konnten.

Was würdest Du anderen Menschen sagen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten?

Es gibt für jeden Menschen eine Möglichkeit, etwas Solidarisches für die Gemeinschaft ehrenamtlich zu tun. Hilfreich bei den ersten Schritten ist es, dass es in den allermeisten Einrichtungen Schnuppertage und Infoveranstaltungen gibt.

Johannes Stephan (69)

Vorsitz Volkshilfe Ottakring, PVÖ-Vorstandsmitglied

Was bewegt Dich zu Deinem Ehrenamt? 

Ich möchte Menschen in Not helfen, weil wir auf der Seite der von Benachteiligung betroffenen Menschen stehen und Menschen in jeder Lebenslage unterstützen können. 

Gibt es einen Moment, der Dich besonders stolz gemacht hat? 

Ich selbst bin nach einem schweren Verlust zum Ehrenamt gekommen und konnte damit meinem eigenen Leben und dem anderer ein bisschen Freude spenden. Die schönsten Momente sind, wenn wir Menschen in Not helfen können. 

Was würdest Du anderen Menschen sagen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten? 

Unbedingt auch ehrenamtlich aktiv werden, denn solche Momente, in denen man Menschen helfen kann, sind unbezahlbar, weil es aus Überzeugung und ganzem Herzen geschieht.

Andrea Freyberger (63) 

Vorsitzende der Volkshilfe Simmering

Was bewegt Dich zu Deinem Ehrenamt? 

Selbst wieder mehr raus in die Natur zu kommen, um mit anderen Leuten wandern zu gehen, aber auch andere Leute dazu zu bewegen, sich anzuschließen oder es auszuprobieren.

Gibt es einen Moment, der Dich besonders stolz gemacht hat? 

Es ist nicht ein Moment, aber was mich oft sehr stolz macht, ist, wenn Leute zum Schnuppern zu einer unserer Veranstaltungen kommen und dann sagen, sie werden Mitglied bei uns oder kommen jetzt öfter, weil es ihnen so sehr gefallen hat.

Was würdest Du anderen Menschen sagen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten?

Ich glaube, es ist wichtig, dass gerade junge Leute sich wieder mehr engagieren. Also schnappt Euch ein paar Freund:innen und schaut Euch an, was Euch interessiert. Ihr werdet sehen, dass man viele großartige Leute kennenlernt und es sehr viel Spaß macht.

Manuel Fabsits (28)

 stv. Vorsitzender Naturfreunde Meidling

Was bewegt Dich zu Deinem Ehrenamt? 

Ich finde es großartig, dass ich in der JG politische Diskursräume für junge Menschen in der Partei schaffen kann. Wir holen die Menschen da ab, wo sie stehen, und geben ihnen die Möglichkeit, politisch aktiv zu werden.

Gibt es einen Moment, der Dich besonders stolz gemacht hat? 

Auf den Wienwahlkampf und das Ergebnis für die Junge Generation können wir sehr stolz sein: Viel Planung, unzählige Calls und echt viele Aktionen, die durch all unsere Ehrenamtlichen unterstützt wurden.

Was würdest Du anderen Menschen sagen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten? 

Vorbeikommen und ausprobieren! Es ist nicht selbstverständlich, dass man neben dem Hauptjob noch die Ressourcen hat, sich ehrenamtlich zu engagieren. Deswegen gestalten wir die JG so, dass jede Aufgabe Spaß macht und motiviert.

Katharina Jankovic (26) 

stv. Landesvorsitzende in der Jungen Generation Wien

Was bewegt Dich zu Deinem Ehrenamt? 

Ich engagiere mich ehrenamtlich, weil ich Museen als lebendige Räume der Begegnung und des Austauschs verstehe. Es sind Orte, die unsere Demokratie stärken, indem sie Menschen zusammenbringen und zum gemeinsamen Gestalten einladen.

Gibt es einen Moment, der Dich besonders stolz gemacht hat? 

Besonders freut es mich, wenn wir mit kreativen Formaten Menschen aller Generationen und Hintergründe für die Geschichte unseres Bezirks begeistern können und sie gleichzeitig dazu anregen, über dessen Zukunft mitzudenken.

Was würdest Du anderen Menschen sagen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten? 

Viele Dinge, die wir täglich tun, sind unentgeltlich. Wir tun sie, weil sie uns wichtig erscheinen. Wer also bereit ist, Zeit und Leidenschaft in ein Ehrenamt zu investieren, wird mit Sinn, Gemeinschaft und der Chance belohnt, etwas zu bewegen.

Marcus Bruckmann (62) 

Leiter des Bezirksmuseums Mariahilf

Was bewegt Dich zu Deinem Ehrenamt?

 Ich bin Teil eines engagierten und kreativen Teams unterschiedlichen Alters mit der gleichen sozialdemokratischen Gesinnung. Das ist sehr bereichernd. Unser Ziel ist es, Kinder für ein paar Stunden aus dem Alltag zu holen.

Gibt es einen Moment, der Dich besonders stolz gemacht hat?

 Die meisten positiven Rückmeldungen von Kindern und ihren Eltern haben wir bei unserem Halloween-Gruselhaus. Stolz macht mich, wenn die Kinder mir nachher aufgeregt berichten, wie mutig sie waren und dass sie sich vor mir am meisten gegruselt haben.

Was würdest Du anderen Menschen sagen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten?

 Viele soziale Angebote sind ohne ehrenamtliche Mitarbeiter:innen nicht möglich. Ein gesellschaftlich ausgeglichenes Miteinander benötigt Engagement. Besser kann man seine Zeit nicht nutzen, ein Ehrenamt ist eine persönliche Bereicherung.

Andrea Rosenfeld (60) 

Mitarbeiterin Kinderfreunde Döbling

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