Stoppt Femizide! Wir wollen das nicht mehr!

Jede 5. Frau in Österreich ist von Gewalt betroffen. Damit muss Schluss sein! Wir wollen ein gewaltfreies Leben für alle Frauen.

Alle zwei Wochen ermordet in Österreich ein Mann eine Frau. Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem. Das sind keine Einzeltaten: Gewalt gegen Frauen ist Ergebnis einer Gesellschaft, die Frauen benachteiligt, die es hinnimmt, dass Frauen schlechter bezahlt werden und im Alter in Armut – und dadurch zu oft in Abhängigkeit – leben müssen. In der Frauen zwar über die Hälfte der Bevölkerung stellen, aber in der Männer ihre Machtpositionen nicht gleichberechtigt teilen wollen. In unserer Gesellschaft müssen Frauen, die aus diesem System ausbrechen wollen, viel zu oft mit Kontrolle, Beschimpfungen, Gewalt und im schlimmsten Fall mit Mord rechnen.

Unter dem Motto „Stoppt Femizide! Wir wollen das nicht mehr!“ machen wir darauf aufmerksam, dass Gewalt an Frauen kein Kavaliersdelikt ist. Mit dem 24-Stunden Frauennotruf, den bald fünf Frauenhäusern sowie durch Täter- und Präventionsarbeit hat Wien ein dichtes Gewaltschutznetz, das betroffene Frauen bestmöglich unterstützt. Was Wien vormacht, muss auch auf Bundesebene geschehen. Deshalb fordern wir von der Bundesregierung:

• 228 Millionen Euro für den Gewaltschutz
• 3.000 Arbeitsplätze im Gewaltschutz
• 1.000 Polizist*innen für Wien und gezielte Sensibilisierung der Beamt*innen

Unterstütze und unterschreibe auch Du dafür hier die Petition der SPÖ-Frauen.

Die SPÖ Wien setzt sich seit Jahrzehnten gegen Gewalt an Frauen ein. Wir kämpfen auch weiterhin dafür, dass jede Frau unabhängig, selbstbestimmt und sicher leben kann. Unterstütze uns dabei!

Das haben wir schon erreicht:

  • 11 Millionen Euro für den Gewaltschutz
  • Zusätzlich zur Finanzierung der vier Wiener Frauenhäuser: Verdoppelung der Mittel für Gewaltschutzvereine
  • Zusätzliche Mittel für die Beratung und Betreuung von Gewaltbetroffenen
  • 150.000 Euro für Täter- und Präventionsarbeit mit Männern durch die Männerberatung Wien
  • Ausbau der Anti-Gewalt-Trainings
  • Gewaltprävention in der Jugendarbeit und an Schulen
  • Ein 5. Frauenhaus mit zusätzlichen 50 Plätzen