Niemals vergessen! Wir gedenken der Opfer des Faschismus

Bild: Thomas Peschat

Mit einer Kranzniederlegung am Zentralfriedhof erinnerten wir uns wie jedes Jahr an die Zeiten des NS-Unrechtsregimes und gedachten jener, welche selbst in dieser schwierigen Situation den Gedanken der Solidarität hochgehalten haben.

Schweren Herzens musste heuer der traditionelle Gedenkmarsch des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer*innen gemeinsam mit der SPÖ Wien, der Wiener SPÖ-Bildung, den Wiener SPÖ Frauen und den Wiener SPÖ-Jugendorganisationen auf dem Wiener Zentralfriedhof angesichts der Coronavirus-Situation abgesagt werden. Stattdessen fand eine Kranzniederlegung im kleinsten Kreis statt. „In diesem Jahr mussten bereits viele traditionelle sozialdemokratische Aktivitäten und Gedenkveranstaltungen wegen der schwierigen Situation in einer anderen Form stattfinden. Nun ist leider auch der Gedenkmarsch davon betroffen. Dennoch gedenken wir am 1. November aller Opfer des Faschismus“, erklärte die Landesparteisekretärin der SPÖ Wien, Barbara Novak, in einer Stellungnahme.

„Mit dem Gedenkmarsch am Zentralfriedhof erinnern wir uns jedes Jahr an die Zeiten des NS-Unrechtsregimes und gedenken jener, welche selbst in dieser schwierigen Situation den Gedanken der Solidarität hochgehalten haben. Dieser sozialdemokratische Grundwert ist heute wichtiger denn je – sowohl aus gesellschaftspolitischer Sicht, als auch im Hinblick auf die Coronavirus-Krise in den letzten Monaten. Neben der Gesundheit ist damit auch die wirtschaftliche Situation von zigtausenden Menschen in unserem Land bedroht. Als Sozialdemokratie werden wir daher alle Anstrengungen dafür unternehmen, dass in dieser Situation niemand im Stich gelassen wird“, so Novak abschließend.