Wien wird die kinder- und jugendfreundlichste Stadt der Welt!

Nach dem größten Kinder – und Jugendbeteiligungsprojekt in der Geschichte Wiens, der „Werkstadt Junges Wien“, wurde heute von Bürgermeister Dr. Michael Ludwig und Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky die neue Wiener Kinder- und Jugendstrategie vorgestellt. Darin sind die Ideen und Vorschläge von über 22.500 Kindern und Jugendlichen für die Zukunft der Stadt Wien eingeflossen. Das Ziel ist klar: Wien wird die kinder –und jugendfreundlichste Stadt der Welt!

In seiner Rede „Entschlossen für Wien“ im Februar hat Bürgermeister Dr. Michael Ludwig ein klares Ziel für die Wiener Kinder- und Jugendpolitik gesetzt: Wien soll die kinderfreundlichste Stadt der Welt werden! Gemeinsam mit 22.500 Kindern- und Jugendlichen wurde in den letzten Monaten an diesem Ziel gearbeitet – jetzt haben Ludwig und Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky die daraus entstandene neue Kinder- und Jugendstrategie der Stadt Wien präsentiert.

Dabei wurden viele Themen aufgegriffen: „Umwelt und Natur“, „Chancen und Zukunft“ oder „Mobilität und Verkehr“. Darüber hinaus soll das Ausbildungs- und Betreuungsangebot für Kinder- und Jugendliche ausgebaut werden: durch die Einführung der Gratis Ganztagsschule und einer Lehrplatzgarantie. „Das Ziel ist klar: Wir wollen die kinderfreundlichste Stadt der Welt werden. Und durch die beeindruckende Teilnehmerzahl wird uns das auch gelingen“, so Bürgermeister Dr. Michael Ludwig. Über 22.500 Kinder und Jugendliche haben im vergangenen Jahr Ideen und Vorschläge für die Zukunft der Stadt Wien eingebracht. Auf dieser Grundlage wurde unter Federführung des Landesjugendreferats und in Zusammenarbeit mit Dienststellen, Unternehmen und vieler PartnerInnen der Stadt ein Plan erstellt, der Wien zur kinder- und jugendfreundlichsten Stadt machen soll.

Wien wird kinder- und jugendfreundlichste Stadt der…

Gepostet von Michael Ludwig am Donnerstag, 28. Mai 2020

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„Die Stadt Wien ist Vorreiterin in Sachen Kinder- und Jugendbeteiligung. Nach dem großen Erfolg der Werkstadt Junges Wien wollen wir die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen weiter ausbauen. Als Bürgermeister ist es mir wichtig, dass Kinder und Jugendliche Demokratie konkret erfahren können. Deshalb werden wir eine Million Euro für Kinder- und Jugendprojekte zur Verfügung stellen, über deren Auswahl Kinder und Jugendliche mitentscheiden können“, so Ludwig. Bis Herbst werden Konzepte für Kinder- und Jugendparlamente ausgearbeitet, die eine altersgruppengerechte Beteiligung am Kinder- und Jugendbudget sicherstellen sollen. In diesen Parlamenten können Ideen und Vorschläge eingereicht, beraten und diskutiert und schließlich auf möglichst breiter Basis beschlossen werden.

„Gerade jetzt in der Corona-Krise haben wir gesehen, dass Kinder und Jugendliche besonders von den Maßnahmen betroffen waren, ihre Interessen in politischen Entscheidungen aber kaum berücksichtigt wurden. Mir ist wichtig, dass die Perspektiven von Kindern und Jugendliche viel stärker in politischen Prozessen verankert werden. Ich habe von Beginn an gesagt: die Werkstadt Junges Wien ist kein Eintagesprojekt. Es ist der Startschuss, das Recht auf Beteiligung, wie es in der Kinderrechtskonvention verankert ist, mit Leben zu erfüllen. Das bedeutet einerseits, in allen Politikbereichen die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen, und andererseits ihnen Werkzeuge in die Hand zu geben, selbst mitzureden und mitzuentscheiden. Das machen wir in Wien“, so Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Sie ist da: Wiens Kinder- und Jugendstrategie! Alles begann mit der Werkstadt Junges Wien und über 22.500 Kindern und…

Gepostet von Jürgen Czernohorszky am Donnerstag, 28. Mai 2020

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Die neue Kinder- und Jugendstrategie gliedert sich in neun Kapitel, die alle Politikbereiche betreffen: Natur und Umwelt, Chancen und Zukunft, Gesundheit und Wohlbefinden, Gemeinschaft und Miteinander, Raum und Platz, Mitsprache und Meinung, Sicherheit und Geborgenheit, Mobilität und Verkehr, Freizeit und Kultur.