Wien zündet den 5G-Turbo

Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke
Bild: David Bohmann / PID

Wien soll erste Stadt Europas mit flächendeckendem 5G-Netz werden. Das hat Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke diese Woche bei einer Pressekonferenz angekündigt.

Ob Videokonferenzen oder Home Schooling – die aktuelle Corona-Situation hat eindrücklich bewiesen, wie wichtig digitale Kommunikation für alle Lebensbereiche geworden ist. Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke hat daher ein klares Ziel vorgegeben: Wien soll die erste Stadt Europas mit einem flächendeckenden 5G-Netz werden. Mit einem 20 Millionen Euro starken Förderprogramm sorgt die Stadt nun dafür, dass die nötigen Investitionen in den Netzausbau rasch vorgenommen werden.

„Für Wien als lebenswerteste Stadt der Welt ist eine gute Versorgung mit Kommunikationstechnik essentiell. Neben dem Breitbandausbau mittels Glasfasertechnik ist Mobilfunk eines der wesentlichen Merkmale, die einen herausragenden Platz zum Leben und einen zeitgemäßen Wirtschaftsstandort mit modernster Technologie ausmachen. 5G ist die neueste Generation des Mobilfunknetzes und mobiles Internet gewinnt immer weiter an Bedeutung. Das merken wir auch jetzt in der Krise – von Home Office bis Home Schooling. Deshalb fördern wir den raschen Ausbau für ein flächendeckenden 5G-Netz in Wien mit 20 Millionen Euro.“

Finanz- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke

Das Förderprogramm umfasst Antennentragemasten, die zwischen 1. Juli 2020 und 30. Juni 2022 in Betrieb genommen werden. Diese Befristung sorgt für einen Anreiz, Investitionen in das Wiener 5G-Netz besonders rasch umzusetzen und damit früher als andere Städte einen wesentlichen Schritt in Richtung einer flächendeckenden Ausstattung mit 5G zu machen. Pro Mobilfunkbetreiber können bis zu 240 Anlagen mit jeweils 27.500 Euro (5.500 Euro pro Jahr für fünf Jahre) gefördert werden. Das ergibt ein zu erwartendes Gesamtfördervolumen von 19,8 Millionen Euro. Gefördert werden Standorte, die auf einer Liegenschaft der Stadt Wien situiert sind.