Corona-Virus: 880 Betten in Betreuungseinrichtung in der Messe Wien stehen bereit

Bild: Christian Jobst

In der Messe Wien in der Leopoldstadt hat die Stadt Wien eine Betreuungseinrichtung für Menschen eingerichtet, die am Corona-Virus erkrankt sind. Das Angebot richtet sich an Covid-19-Erkrankte, die milde oder moderate Krankheitsverläufe haben und in sogenannte Heimabsonderung, also Quarantäne, müssen – das aus unterschiedlichen Gründen aber nicht möglich ist.

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig hat die Einrichtung besucht und sich das Angebot vor Ort angesehen. „Die Stadt Wien ist gut vorbereitet. Wir haben alle Maßnahmen gesetzt, die wir zum jetzigen Zeitpunkt zum Schutz der Wienerinnen und WIener setzten konnten. In der Messe Wien stehen 880 zusätzliche Betten bereit. Ich hoffe dass wir sie möglichst lange nicht brauchen werden. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt sowie den Freiwilligen der Organisationen, die diese Betreuungseinrichtung innerhalb eines Wochenendes auf die Beine gestellt haben.“

Insgesamt bietet die Stadt 880 Betten in der rund 15.000 Quadratmeter großen Halle A an. Alle Betten sind mit Lampe, verschließbarem Kästchen und Steckdosen ausgestattet, damit die betreuten Personen z.B. ihr Handy laden können und damit mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben. In der Einrichtung gibt es auch drahtloses Internet. Die Patientinnen und Patienten werden rund um die Uhr von Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern sowie Sanitäterinnen und Sanitäter betreut. Im Schichtbetrieb sind bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz.

Die Messe wurde in wenigen Tagen von der Berufsrettung Wien, der Berufsfeuerwehr und dem Hygieneamt der Stadt in Zusammenarbeit mit Blaulicht-Organisationen wie dem Roten Kreuz, Johannitern, Arbeitersamariterbund und Maltestern und der Logistikabteilung der MA 48 eingerichtet. Die Einrichtung wird vom KAV betreut, die MA01 stellt WLAN und die Daten-Infrastruktur zur Verfügung. Ein Caterer sorgt für die Verpflegung der Patientinnen und Patienten.