Kurzparkzonen in Wien aufgehoben

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist es wichtig, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben und soziale Kontakte zu reduzieren. Viele müssen aber weiterhin zur Arbeit fahren und helfen, unsere Stadt am Laufen zu halten. Um ihnen den Weg in die Arbeit zu erleichtern und die Ansteckungsgefahr in den Öffis zu reduzieren, setzt die Stadt Wien nun vorübergehend die Kurzparkzonenregelung außer Kraft.

Im Kampf gegen die Ausbreitung des gefährlichen Coronavirus setzt die Stadt Wien eine weitere Maßnahme und hebt die bestehende Kurzparkzonen-Regelung vorübergehend auf. Gebühren in Form von ausgefüllten Parkscheinen, Parkuhren oder digitale Zahlungen via Apps müssen somit ab Dienstag, den 16. März, in den bisherigen Kurzparkzonen nicht bezahlt werden. Das heißt: Parken ohne Parkschein ist erlaubt! Auch die maximale Abstellzeit muss nicht beachtet werden. Anrainer- und Behindertenparkplätze sowie Ladezonen, Halte- und Parkverbote und andere Regelungen rund um das Abstellen von Autos gelten aber weiterhin. Mit dieser Maßnahme will die Stadt Wien große Menschenansammlungen in den Öffis und damit die Ansteckungsgefahr weiter reduzieren.

„Wir heben für die Dauer der Coronavirus-Ausnahmesituation die Kurzparkzonen auf. Möglich ist das, weil uns gelungen ist, dass in den Wiener Garagen sehr kostengünstige Stellplätze angeboten werden. Bereits ab Mittwoch werden 10.000 Garagenplätze für einen günstigen Tagestarif zu jeweils fünf Euro bereitstehen, bis zum Ende der Woche rechne ich damit, dass insgesamt rund 30.000 vergünstigte Stellplätze in Garagen zur Verfügung stehen werden“, erklärt Bürgermeister Dr. Michael Ludwig.

„Möglich wird diese hilfreiche Maßnahme durch die Kooperation mit Wiener Parkhausunternehmen, denen ich ausdrücklich danken will“, ergänzt Finanzstadtrat Peter Hanke.