Gut für die Umwelt: Wiener Stadtwerke kaufen EVN-Anteile

Die Wiener Stadtwerke wollen 28,35 Prozent des niederösterreichischen Energieversorgers EVN kaufen. Das bringt viele Vorteile für die Umwelt, die Stadtwerke und die Stadt Wien.

Der Kauf erfolgt zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen mit hoher Rendite. Der Einstieg bei der EVN ist eine perfekte Ergänzung für das Portfolio der Wiener Stadtwerke. Die EVN ist im flächenmäßig größten Bundesland tätig und hat daher das größte Potential an Windkraft. Beiden Unternehmen ist daran gelegen, den Anteil an erneuerbaren Energieträgern auszubauen und damit den Energiesektor in eine umweltfreundliche Zukunft zu führen. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Energieerzeugung liegt bei der EVN bei über 40 Prozent. Ein Investment in die EVN ist daher auch ein Investment in den Klimaschutz.

Die EVN hat eine starke und stabile Finanzposition (Rating „A“ und eine hohe Eigenkapitalquote). Der Einstieg bei der EVN ist ein zukunftssichernder Schritt zur langfristigen Sicherung der Pensionszahlungen der Wiener Stadtwerke. Die Wiener Stadtwerke sind rechtlich verpflichtet, Rücklagen für Pensionsauszahlungen zu bilden. Diese Rücklagen müssen gewinnbringend angelegt werden, natürlich mit so geringem Risiko wie möglich. Der Erwerb der EVN-Anteile kann in diesem Licht als ein Finanzinvestment zur Pensionssicherung außerhalb des Planvermögens bzw. unserer Fondsstruktur gesehen werden. Das Investment in die EVN AG bietet stabile Dividenden (seit 10 Jahren mind. €0,4 pro Aktie). Die EVN halten gemeinsam mit den Wiener Stadtwerken knapp über 25 % Anteile an der Verbund AG (je zur Hälfte).

Die Wiener Stadtwerke verfügen aufgrund seiner durchwegs hohen Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit sowie solider Finanzgebarung über ausreichend Liquidität und eine ausgezeichnete Bonität. Der Kauf erfolgt nicht mit Steuergeld sondern mit erwirtschaftetem Geld des Unternehmens.